Die Kirche hats verstanden
Datum: 26.11.2006 01:00:00Gerade hab ich es auf heise.de gelesen: Internet erhöht Gewaltbereitschaft Jugendlicher. Jow da ham se recht ... schon gefährlich das Internet.
Was im Internet möglich ist, stellt eine große Gefahr dar. Jugendliche tauchen auf manchen Internetseiten in eine Welt der Gewalt ein, die dann real wird.Jow, ich geh jetzt mal schön meinen Server kündigen, mein Notebook verkauf ich bei Ebay und dann gehts nächsten Sonntag in die Kirche :)
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Benjamin Steininger ist Webentwickler bei
Kommentare (7)
ich finde es ja irgendwie verständlich, dass du auf die Stigmatisierung von Killerspiele reagierst. Die Forderungen nach einem Verbot sind häufig polemisch, populistisch und verfehlen den Kern des Problems. Allerdings finde ich deine polemische Art ebenfalls verfehlt. Eine sachliche Diskussion über Jugendmedienschutz wäre an dieser Stelle durchaus angebracht.
Und ich wollte doch nur die Menschheit weiterbringen mit den großartigen Dingen, die uns die Informatik möglich macht...
dass ich dadurch zum Gewalttäter werde, weil ich täglich mehrere Stunden im Internet unterwegs bin wusste ich nicht! Warum kommt die Kirche mit solchen Infos so spät? Jetzt muss ich mir einen neuen Studiengang suchen. Meint ihr die Theologen nehmen so potenzielle Gewalttäter wie Informatikstudenten auf? Oder gibt es da anstatt des NCs die Voraussetzung, dass man keine Ahnung von der Weite der virtuellen Wunderwelt haben darf? Oh man, die Kirche ist immer der Zeit hinterher...
Dabei könnte man so viele tolle Sachen für den Vatikan machen! Wie wäre es mit einer virtuellen Hexenverbrennung in Flash realisiert? Das würde Unmengen an wertvollem Tropenholz sparen! Sollte man mal drüber nachdenken.
Oder die Kreuzzüge in einem schönen Egoshooter realisiert? Paar Moslems im Namen der Kirche niederstrecken?
So viele friedfertige Dinge schweben mir da vor... ganz im Sinne des heiligen Auftrags.
Eine sachliche Diskussion zum Thema Jugendmedienschutz ?
Das Problem ist doch, es gibt keinen Schutz um es ganz realistisch zu sehen, sei es Alkohol, Drogen, Zigaretten, indizierte Filme oder Spiele. Illegal reizt und wer drankommen will, der kommt auch dran, allerdings ist ein absolutes Verbot keine Lösung, sondern viel mehr ein Zeichen von Zensur und Entmündigung, ich mein verbietet man Alkohol weil jährlich Tausende Menschen daran und dadurch Sterben ?
Das einzige was man im Endeffekt mit dem Verbot erreicht werden soll, ist das sich eine Partei wiedermal hinstellen kann und sagen kann was sie tolles vollbracht hat, daraus zielt das ganze ab. Und ich mein schauen wir uns den Index doch mal an, was dort draufsteht und was man nicht schon gesehen hat ?
Naja, illegal, scheiss egal :P
mfg
robo47
:)
Fakt ist: Wenn ich sowas hier lese "Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat das Internet für die erhöhte Gewaltbereitschaft Jugendlicher verantwortlich gemacht.", dann schalte ich sofort ab.
Das ist einfach dermaßen an der Realität vorbei, da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Der Bischof vermischt da einfach Sachen, die nicht wirklich miteinander verbunden werden können.
"Wenn Jugendliche das Gefühl entwickeln, ihre Fähigkeiten nicht einbringen zu können und 'abgehängt' werden, keimt die Gefahr, dass sie sich zurückziehen und abkapseln."
Jau, das sehe ich auch so und das ist wohl auch nahe an der Realität, allerdings ist die Folgerung "Daraus entsteht auch die Verführung, andere schlechtzumachen und Gewalt auszuüben" doch wohl etwas .. ähm, na sagen wir mal .. nicht wirklich argumentativ!
Was hat denn "andere schlecht machen" mit "Gewalt ausüben" zun tun?
Meine Ansichten zur aktuellen Diskussion um das Verbot von sogenannten "Killerspielen" .. lol .. lässt sich in meinem Blog nachlesen.
Nunja ...
hab eben ein interessantes Interview mit der Juniorprofessorien der Humboldt-Universität Berlin für Kulturwissenschaften in der Welt gelesen. Solchen Personen sollte man zuhören.
Es lebe die Geisteswissenschaft :)
http://www.welt.de/data/2006/12/05/1135938.html
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